Aktuelles zum Projekt "Ein Jahr nach der Flut - Bewältigung und Verhaltensänderung"

2014-11-25
Jetzt liegen erste Zahlen vor.

Mit unseren 43 Veranstaltungen (7 Projektveranstaltungen und 36 Veranstaltungen mit Projektbezug)  konnten wir etwa 1209 Personen erreichen. Ca. zwei Drittel davon waren Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Wir rechnen damit, dass ca. 400 Personen die Ausstellung sehen werden, davon wiederum 2/3 Jugendliche.

Bisher summierten sich etwa 2960 Teilnahmestunden.

2014-11-25
Eröffnung der Ausstellung "Hochwasser - damit ein Naturereignis nicht zur Katastrophe wird"
19 Uhr im 1. Stock der Jugendbildungsstätte

Frater Felix Biebl und Franz-Xaver Geiger stellen die Ausstellung vor berichten ausführlich von den Ergebnissen des BNE-Jahrespürojektes "Ein Jahr nach der Flut - Bewältigung und Verhaltensänderung".

2014-11-24
Das Radiointerview zur Ausstellung und die Pressemitteilung durch das Straubinger Tagblatt werden von vielen Menschen wahrgenommen. Telefonate müssen geführt werden und verschiedentliches persönliches Ansprechen zur Ausstellung und zum Projekt bindet einige Zeit.

2014-11-11
Heute am St.-Martinstag holten wir im "Haus am Strom" in Untergriesbach eine sehr große Kiste ab. Sie enthält die 20 Ständer und 13 Tafeln einer Hochwasser-Ausstellung vom Bayerischen Landesamt für Umwelt, die bis mindestens 15. Dezember in Windberg zu sehen sein wird. Eigentlich sollte die Austellung schon länger in Windberg sein, aber Ralf Braun-Reichert vom Haus am Strom benötigte sie noch für verschiedene Bildungsveranstaltungen.

Bei der Ausstellungseröffnung am 25.11.2014 um 19 Uhr im 1. Stock der Jugendbildungsstätte werden auch die Ergebnisse des BNE-Flut-Projektes vorgestellt werden. 

2014-09 bis -10
Die Rückmeldungen der Schulen bezüglich der Kreativ-Foto-Geschichten-Aktion sind gleich null. Auch Nachtelefonieren hilft nichts. Die Schulen und mit ihnen die Lehrer/innen sind mit sich selbst und ihren Schüler/innen voll beschäftigt.

Wir entscheiden, die Eröffnung der geplanten Hochwasser-Ausstellung vom November/Dezember bei uns in Windberg zu einem offiziellen Projektabschluss umzufunktionieren.

2014-06
Frater Felix schreibt viele Schulen in und rund um Deggendorf an, deren Schüler/innen im Einzugsgebiet des Donau-Hochwassers 2013 wohnen. Wir stellen ihnen die Foto-Geschichten-Kreativ-Aktion vor und bitten die Schulen um Unterstützung. Im November sollen dann die Kreativ-Bewältigungs-Beiträge der Schüler/innen in einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

2014-05-29 bis -31
Auch beim Katholikentag in Regensburg ist unser BNE-Flut-Projekt präsent. Wir informieren allgemein über Umweltbildung und BNE in Windberg, über die großen Umweltbildungsprojekte wie das gemeinsame Klimaprojekt der bayerischen Jugendbildungsstätten - und die Besucher/innen von groß bis klein haben die Gelegenheit, "Kinderstuben für Wildbienen" zu bauen - was sie sehr gerne wahrnehmen. Dabei ergeben sich viele imteressante Gespräche.

2014-05-09
Fortbildung Naturerlebnis - Umweltbildung praktisch vom 9.-11-5.2014

Intensiv arbeiteten die Teilnehmer/innen daran, mit welchen Methoden den Kindern und Jugendlichen bei Umweltbildungsseminaren auf sehr einprägsame Art das Projektthema und die dahinterstehende Verantwortungsproblematik als Oberlieger (spielerisch) nahe gebracht werden kann.
Natürlich durfte auch die Inhalte und Methoden zu den Biotopen Wiese, Wald und Gewässer nicht zu kurz kommen. Nachtwanderung, Lagerfeuer und das Bauen einer "Kinderstube für Wildbienen" standen auch auf dem Programm.

2014-05-06
Vorbereitungen ….

2014-04-05
Heute muss die Pressemitteilung wg. der Fortbildung Naturerlebnis raus.

2014-04-02
Während die Schüler/innen in Deggendorf die ersten Stunden noch frei haben, und erst später in die Schule müssen (es war ja gestern doch spät am Abend), packen die Gundelfinger schon vor dem Frühstück ihre Koffer. Von 9 bis 10 überlegen wir noch, wie wir unsere Erfahrungen hier - mit den Deggendorfern - zu Hause in Gundelfingen in politische Veränderung umformen können. Wenn wir bei uns zu Hause in Gundelfingen an der Brenz als Donauoberlieger etwas verändern, dann verändert sich im weiteren Verlauf eder Donau nach unten auch etwas.

Bei der Schluss-Aktion, unserer Wasser-Reflexion  wurde der Wasservorrat zu wenig. Die Plus-Schüssel wäre beinah übergegangen. Danke an Windberg, Deggendorf, Gundelfingen und an das Haus Mooseum in Bächingen.
Nach einem kurzen Spaziergang den Windberg hinab nach Hunderdorf erwartete uns schon Frater Felix Biebl mit dem JBW-Bus und unserem Gepäck. Auf Wiedersehen, wir kommen wieder!

2014-04-01 - abends
Politisch wirds dann am Abend nach dem Abendessen. In einer Art Planspiel denken wir uns ein in die Rolle, die Wünsche und Bedürfnisse verschieden Menschen die an und mit der Donau leben. Nach längerer Diskussion im "Gemeinderat" einigen wir uns auf einen Kompromiss. Aber alle von uns sind nicht zufrieden. Konfliktlösung ist ganz schön schwierig ...

Mit Foto-Postkarten aus dem Hochwassergebiet informieren wir dann unsere Freunde und Familien und Politiker/innen von unserem Donaubotschafter-Austausch hier in Windberg und Fischerdorf. Wir würden uns so wünschen, das die Menschen aufeinander zugehen.

In der Feuermeditation in der dunklen Kirche merken wir dann ganz intensiv, dass jede und jeder von uns ganz wichtig ist. Dass jeder und jede geliebt ist, auch wenn Probleme die Kommunikation mit den Menschen um usn herum schwierig machen.  Nach dem anschließenden Lagerfeuer geht’s dann ins Bett - und die Fischerdorfer und Natternberger fahren mit Franz-Xaver nach Hause.

2014-04-01 - nachmittags
Wie kommt eine große Fähre mit Autos, Schleppern, Lastwagen, Menschen, Radfahrern usw. - ohne jeglichen Motorantrieb - eigentlich auf die andere Seite der Donau? Der Fährmann zeigt uns, wie er die Seilfähre schräg stellen muss, damit uns die Donau-Strömung ganz ohne weitere Energie auf die andere Flusseite bringt.
Jürgen vom Bund Naturschutz in Deggendorf führt uns dann ein in die „Schatzkiste Donau“. Knapp unterhalb der Donauanliegestelle erforschen wir das Flusssufer, bestimen Tiere, spielen mit dem großen bunten Fallschirm und lernen die Doanu auch wieder von ihrer schönen Seite kennen.


2014-04-01
Donaubotschafter-Exkursion nach Deggendorf/Fischerdorf.
Nach dem Frühstück geht’s mit dem Bus nach Deggendorf. Im Schiffmeisterhaus in Deggendorf treffen sich die Donaubotschafter aus Deggendorf und Gundelfingen. Die 13 Jugendlichen von der MS Theodor-Heuss in Deggendorf sind noch immer massiv von den langfristigen Auswirkungen der Donauflut vom Juni letzten Jahres betroffen. Nur wenige können dort wohnen, wo sie im Mai letztes Jahr gewohnt haben. Entweder sind die Häuser noch unbewohnbar, wurden gerade abgerissen, warten auf die Entscheidung zur Sanierung/Abriss, werden noch saniert oder werden gerade abgerissen. Sie haben Fotos dabei, Mauerbruchstücke, die übel nach Heizöl riechen, und erzählen von den dramatischen Tagen damals – und wie sie dies noch heute beeinflusst und prägt.
Die Gundelfinger Schüler/innen haben zur Vorbereitung Referate zu verschiedenen Donau-Themen angefertigt. Gemeinsam bestücken sie Stellwände und diskutieren ihre Erkenntnisse in Kleingruppen.
Bei der anschließenden Exkursion nach Fischerdorf zeigen Michael und N.N. ihre Elternhäuser. Michael hatte Glück im Unglück. Nach einem Austausch eiens Teils der Hausmauer kann die Familie wieder im Haus leben. Aber alle Tiere im Hof hat die Flut einfach mitenommen …. Sein Hase hing über einem Zaun.
N.N.s Elternhaus ist leer geräumt, ohne Fenster und Türen. Es ist zwei Jahre alt. Wir gehen rein und schauen uns alle Zimmer an. Gerade wird ein Kachelofen ausgebaut. Das ausgelaufene Heizöl ist in das Mauerwerk tief eingedrungen und kann nicht entfernt werden. Der Ölgeruch ist beissend und gesundheitsgefärdend. Nächste Woche wird das Haus abgerissen.
Viele Gespräche untereinander entwickeln sich beim anschließenden Fußweg  zum Mittagessen in das St. Vinzent-Heim. Dort essen auch die Ganztagsschüler/innen der MS Theodor-Heuss.
Bevor es am Nachmittag mit Bus und Donaufähre nach Stephansposching zur „Schatzkiste Donau“ geht, wird in einer großen Gemeinschagtsaktion noch eine große Gefahr beseitigt. „Gefahrentransport“ nennt sich diese erlebmnispädagogische Übung, die sehr viel Zusammenarbeit miteinander erfordert, um ans Ziel zu kommen.


2014-03-31
Willkommen in Windberg ihr Donaubotschafter aus Gundelfingen an der Brenz (Donauzufluss in Schwaben). Nach Ankunft am Bahnhof in Bogen wird die Nationalpark-Infostelle im Bahnhof besichtigt und anschließend geht es mit Bus nach Hunderdorf. Dann zu Fuß hinauf nach Windberg.
Die Donaukarte von Sebastian Diedering vom Haus Mooseum in Bächingen/Brenz  ist am Nachmittag nach einem Hausrundgang unser Mittelpunkt und wir besprechen den Donaulauf von Gundelfingen bis nach Deggendorf. Am Abend beim Vortrag von Frau N. und Herrn Waas vom Wasserwirtschaftssamt DEG wird es sehr emotional. Frau N. ist als Wasserbauingenieurin selbst von der Flut betroffen. Ihr Haus ist ebenfalls noch immer unbewohnbar. Die beiden erzählen von den dramatischen Ereignissen aus der Sicht des Wasserwirtschaftsamtes Tagen vor einem Jahr und zeigen viele Fotos. Nach der Nachtwanderung gibt’s noch viele Gespräche und dann geht’s ins Bett.
(Fotos folgen)

2014-03-27
Donaubotschafter aus Gundelfingen, Bächingen/Brenz, Deggendorf (Fischerdorf und Natternberg) und Windberg - ihr dürft kommen! Wir freuen uns auf euch und auf einen sehr guten Austausch miteinander - im Schiffsmeisterhaus in Deggendorf, in Fischerdorf, in Stephansposching und wieder in Windberg! Kommt gut nach Windberg!

2014-03-26 - Netzwerktreffen
Und wieder einmal wurden heute Jugendverbandsvertreter/innen informiert über unser BNE-Flutprojekt. Die Flut-Postkarten aus Fischerdorf, Natternberg und Niederalteich sind schon echt krass. Am Dienstag Abend kommen sie zum Einsatz. Die Jugendverbandler/innen werden die Idee der gemeinsamen Verantwortung von Oberlieger und Unterlieger von Gewässern für deren Hochwasser oder eben nicht Hochwasser weitertragen hinaus zu den Kindern und Jugendlichen.

2014-03-26
Das Kinder- und Jugendlichen-Biografie-Projekt wirft seine Schatten voraus. Bis Juli wird es vorbereitet werden und von September bis Oktober können Kinder und Jugendliche ihre persönlichen Erfahrungen mit Hochwasser, Überschwemmung, schlimmen und vielleicht damit zusammenhängend auch schönen Erfahrungen .... kreativ aufs Blatt oder auf den Bildschirm bringen und der Jugendbildungsstätte zur Verfügung stellen. Wir werden daraus eine Präsentation erstellen und öffentlich ausstellen - vermutlich in Fischerdorf im Feuerwehrthaus - wenn ihr das wollt. fr. Felix Biebl OPraem wird sich mehr darum kümmern.

2014-03-17
Eintägige Kurzfortbildung zu Umweltbildungsmethodik mit anschließendem BNE-Netzwerktreffen.
Die Teilnehmer*innen waren sehr betroffen von den aktuellen Informationen aus dem ehemaligen Flutgebiet in Deggendorf-Fischerdorf und den Ortschaften drumherum. Marina und Andrea, die selbst in Deggendorf wohnen, haben die Diskussion durch ihre Beiträge sehr bereichert. In der Facebook-Seite der Jugendbildungsstätte Windberg wurde ein Beitrag dazu gepostet.
Den Donaubotschafter-Austausch zwischen Gundelfingen (Donau-Oberlieger in Schwaben) und Deggendorf-Fischerdorf finden sie sehr sinnvoll und notwendig. Sie wollen aktiv mitwirken am aktiven Verbreiten des Gedankens von gemeinsamer Flut-Verantwortung von Oberlieger und Unterlieger.

06-02-2014
Die Umweltstation Mooseum in Bächingen an der Brenz wird die Donau-Botschafter*innen aus Gundelfingen auf die Reise schicken - in Fließrichtung der Donau nach Windberg und Deggendorf/Fischerdorf. Vom 31. März bis 2. April sind sie in der Jugendbildungsstätte Windberg zu Gast und werden auch die Austauschgruppe in Deggendorf/Fischerdorf treffen. Gemeinsam werden sie der Frage nachgehen, was sie verbindet und sie werden miteinander schöne Erlebnisse haben.

27-01-2014
Das Projekt wird Schritt für Schritt in die Homepage der Jugendbildungsstätte integriert.

23-01-2014
Die konkreten Planungen für die nächsten Veranstaltungen beginnen. Netzwerktreffen und der Donau-Botschafter-Austausch werden jetzt geplant und vorbereitet. Bei verschiedenen Veranstaltungen informieren die Beteiligten potentielle Interessent*innen.

Netzwerkbildung ganz praktisch - Mitarbeiter*innen der beteiligten Umweltbildungseinrichtungen vor dem Kreuzgang des Windberger Klosters

22-01-2014
Die beteiligten Umweltbildungseinrichtungen tagen in der Jugendbildungsstätte Windberg und sprechen bei diesem Netzwerktreffen über die gemeinsamen Schritte im geplanten Projektablauf. Auch die gemeinsamen Aktivitäten bei der Landesgartenschau in Deggendorf im Aktionspavillon des Umweltministeriums werden kurz besprochen.

Mitte Dezember 2013
Die Regierung von Niederbayern erteilt die Bewilligung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn. Kurz vorher wurde der Jugendbildungsstätte mitgeteilt, dass sie nun das Qualitätssiegel "Umweltbildung.Bayern" für ihre Maßnahmen in Bezug zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) führen darf.

Mitte September
Die Antragsunterlagen sind bei der Regierung von Niederbayern eingereicht.

01-08-2013
Verschiedene bayerische Umweltbildungseinrichtungen mit Bezug zur Donau vereinbaren, im Jahr 2014 gemeinsam das Projekt "BNE nach der Flut" durchzuführen. Jede Umweltbildungseinrichtung wird dabei ein eigenes Teilprojekt planen und durchführen.