Aktuelles zum Projekt "Girls.Boys.Nature - BNE und Genderpädagogik"

Modellprojekt 2015 und Basisprojekt 2016

2016-07-01

Andrea konnte sich nicht erinnern, schon mal eine Warteliste geführt bzw. Absagen wg. Überfüllung für die Mäfrei - Sommerwoche für Mädchen in den Sommerferien - verschickt zu haben. 73 Mädchen bzw. junge Frauen von 9-17 Jahren werden von 7.-13 August von 16 Frauen qualifiziert betreut und gebildet. Nachhaltigkeitsbildung in Reinform. Wieder neue Rekorde!! Alle freuen sich schon darauf!!

Bei den Jungs schauts fast genau so gut aus. 4 Plätze sind noch frei. Mal schaun, ob sich in den nächsten 4 Wochen noch vier Jungs von 9-15 Jahren finden! Mit Basti sinds 11 Betreuer, die sich von 31.7. bis 6.8. um die 35 Jungs kümmern werden, ihnen Vorbild sein werden, sie im Leben weiterbringen werden. 1 Woche nur Männer in Windberg! Auf gehts!

15-06-2016

Dass 30 Mädchen von 8-10 Jahren bei einem Wochenede in Windberg waren ist wieder mal einsamer Rekord. Das Gender-Mädchenwochenende vom 10.-12.6.2016 war ein voller Erfolg! Danke Fiona, Sabrina und Andrea!!!

2016-05-02

Ihr glaubt es nicht! Dieses Jahr kommen die Anmeldungen für die Gender-Projektveranstaltungen schon wesentlich früher und in größerer Anzahl. Ob wir die alle unterbringen werden?

2015-12-xx

Wie schnell die Zeit vergeht .... - schon wieder!!

Die Erfahrungen mit unserem Gender-Modellprojekt 2015 waren so gut, dass wir uns entschlossen haben, dieses Jahresprojekt in etwas abgespeckter Form für künftige Jahre als sogennanntes Basisprojekt der Umweltstation (ja, seit 1.9.2015 sind wir nun "UMWELTSTATION") weiterzuführen. Die Erlaubnis zum "Vorzeitigen Maßnahmebeginn" hat uns die Regierung von Niederbayern schon erteilt. Jetzt gehts also auf mit den Planungen für 2016 - und parallel beginnen wir die aufwändige Evaluation von 2015.

Es werden etwas weniger Fortbildungen und etwas weniger Kinder- und Jugendseminare sein, da wir als Basisprojekt wesentlich weniger Zuschuss bekommen. Aber wichtige Netzwerke stehen ja schon und sind aktiv.

2015-07-15

Wie schnell die Zeit vergeht ....
Für die Ferienwoche der Mädchen gibt's nur mehr wenige Plätze - und nur bei den "Kleinen" von 9-11 Jahren und bei den "Großen" von 13-16 Jahren. Die mittlere Altersgruppe ist schon randvoll belegt. Die Betreuerinnen sind super motiviert und vorbereitet. In Kürze bekommen die Mädels die letzten Informationen, bevor es los geht nach Windberg. Doe paar Tage Schule werdet ihr schon noch überstehen, oder?

Apropos "Kleine": Beim Natur-BNE-Mädchen-Wochenende von 14.-16. Juli waren 25 Mädels von 8-10 Jahren hier in Windberg. Geballte Mädchenpower pur war das! 

Die Jungs haben in der Sommerwoche noch ein paar Plätze frei. Wir haben den Anmeldeschluss ein paar Tage nach hinten verlegt, damit noch mehr Jungs kommen können. Also los!

2015-05-21
Das Umweltwochende für die Mädchen von 8-10 Jahren vom 19.-21. Juni ist schon so gut wie ausgebucht. Beim Parallel-Wochende für die Jungs auch von 8-10 Jahren "Zeit für Abenteuer" ist noch viel Platz frei. Los anmelden! Hier gehts zum Jungen-Wochenende und zum Anmeldeformular

Gefahrentransport! Wie geht man sorgsam mit unserer Erde um? Spannende Frage: Und was tust du?
Einkaufs-Ergebnis einer Kleingruppe: Bio-Gesundheit für 10 Euro - oder lieber mehr Ware und weniger Nachhaltigkeit?
Thema Nachhaltigkeit bei der Generationen-Gesprächs-Kleingruppe im Altenheim Mitterfels: Für beide Seiten war es sehr lehrreich und interessant.

2015-05-11

Sehnsucht nach Veränderung: Umweltpädagog/innen üben sich in „Nachhaltigkeit“

Das Wochenende vom 1. bis 3. Mai stellte die Jugendbildungsstätte Windberg für Mitarbeiter/innen und Gäste ganz in den Dienst der Nachhaltigkeit. Zusammen mit dem Umweltpädagogen Georg Lindl befasste sich die größtenteils ehrenamtliche Gruppe von Betreuer/innen mit der Frage, wie Mädchen und Jungen mit der Umwelt umzugehen lernen. Unter dem Titel „Girls, Boys, Nature – BNE und Genderpädagogik“, gefördert vom bay. Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, wurden die einzelnen Teilnehmer/innen heraus aus der Komfortzone des Alltags hin zu einer Sehnsucht nach Veränderung und Wandel geführt.

Frater Felix Biebl, päd. Leiter der Jugendbildungsstätte, stellte zu Beginn dieser Fortbildung sehr passend die Windberger Prämonstratenserabtei mit Ihrer Geschichte von fast 900 Jahren in den Mittelpunkt: „Irgendwie müssen meine verstorbenen Mitbrüder schon nachhaltig gewirkt haben.“ 1400 Menschen leben heute im kleinen Dorf am Rande des bayerischen Waldes mit Blick auf den Bogenberg und den Gäuboden. Lindl wendet ein, dass ein Überleben dort eigentlich kaum möglich wäre: „Lass die Einwohner mal einen Monat auf Autos verzichten oder whatever: Was passiert denn dann?“

Nein, von Kuschelpädagogik kann an diesem Wochenende keine Rede sein: Georg Lindl führt die ihm Anvertrauten immer wieder mit bestechender Ehrlichkeit, Authentizität und fast schon beiläufigem Witz vor Augen, dass in unserer „westlich geprägten“ Lebenswelt vieles nicht mehr stimmig ist. Ob mitten im Wald, im Supermarkt oder im Altenheim: Kaum ein Auge blieb trocken und manch eine fragt sich: „Ist das denn meine Schuld?“

Es ist Freitagabend, 21 Uhr. Eine Gruppe aus 20 jungen Pädagog/innen steht im Windberger Wald und schaut betroffen drein, als der Referent ihnen die Welt erklärt: „Was denkt ihr, wie viele Jahre braucht eine Fichte vom Pflanzen bis man sie ernten kann?“ 20 bis 60 Jahre werden geschätzt. Wie so oft schockiert Lindl mit der blanken Wahrheit: Bis zu 120 Jahre, also 3-5 Generationen, müsse eine Fichte wachsen. Spätestens hier wird klar, dass Nachhaltigkeit Weitblick erfordert.

In einer der vielen praktischen Aufgaben müssen drei Kleingruppen mit jeweils 10 Euro entweder regional-saisonal, besonders gesund oder besonders viel einkaufen. In einer Ecke liegt nach etwa einer Stunde ein beachtlicher grüner Haufen, bestehend aus einem Salatkopf, Bärlauch aus dem Klostergarten und einer Menge Wildkräuter aus Wald und Wiese. Geld gekostet hat das nichts, aber wer soll davon satt werden? Eine weitere Ansammlung bietet gesunde Produkte mit Bio-Siegeln: richtig viel ist das auch nicht und Lindl weist darauf hin, die Produkte hätten teilweise lange Produktionswege. Der mit Abstand größte Einkauf kommt aus den benachbarten Supermärkten. Davon wird man wohl satt, allerdings stehen unaussprechliche Inhaltsstoffe und viele tausend Kilometer Transportweg für sich. Beim Betrachten der Ergebnisse lässt Lindl hier und da etwas von seinem beachtlichen Wissen einfließen, während sich die Teilnehmer/innen den selbst gepflückten Gänseblümchen-Salat schmecken lassen: Was für ein Klischee!

Samstagnachmittag verblüfft der Referent die Gruppe mit einem weiteren Programmpunkt: Im Altenheim in Mitterfels begegnen die Teilnehmer/innen in einem Kleingruppen-Generationengespräch den Bewohner/innen. Wiederum ist Nachhaltigkeit über Jahrzehnte hinweg das Thema. Wiederum geht ein Staunen durch die Runde als die 71-jährige Frau P. erklärt: „Bei uns gab´s damals keinen Abfall! Unsere Brotzeit wickelten wir in weiße Tücher, die wir waschen und wiederverwenden konnten. Wir hatten weder Alufolie noch sonstige Verpackungsmaterialien. Nichts wurde weggeworfen, wirklich alles wiederverwertet.“

Zum Abschluss dieser Bildungsveranstaltung werden bereits bestehende Projekte zur Nachhaltigkeit vorgestellt und diskutiert, wie eigene Verhaltensänderung als Mann, als Frau funktionieren könnte. Kurz- und langfristige Ziele, der eigene „Ökologische Fußabdruck“ und wie er optimiert werden kann, sind hier die Themen. Die persönlichen Vorsätze  sind weit gefasst: Vom Teilzeit-Vegetarier bis zum Umstieg auf ein Elektro-Auto ist nun alles dabei.

Die Sehnsucht der Teilnehmer/innen nach persönlicher nachhaltiger Veränderung und gesellschaftlichem Wandel scheint geweckt. In den folgenden Wochen werden die Betreuer und Betreuerinnen intensiv diskutieren und gemeinsam Inhalte und Methoden vorbereiten, um ihre Sehnsucht nach Nachhaltigkeit auch in den Jungen und Mädchen zum Lodern zu bringen, die in den Windberger Bildungsfreizeiten von Juni bis September zu Gast sein werden. Rebecca, mit 16 Jahren jüngste Teilnehmerin, greift ganz am Ende noch zu ihrem Smartphone. Es erklingt ein Lied der Musikgruppe „Ärzte“ mit der sehr eindrücklichen Schlussphrase: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

2015-05-08
Unser BNE-Umweltbildungs-Gender-Kompakt-Fortbildungstag heute war ein voller Erfolg! Vier neue Referent/innen, Jessica, Katrin, Corinna und Alex wurden kurz eingeführt in die Thematik, in die Methodik und im Laufe des Nachmittags und Abends besuchten wir dabei auch alle wichtigen Naturorte rund um die Jugendbildungsstätte. Natürlich wurden viele Methoden gleich ausprobiert! Learning by Doing - und drüber reden - war unser Grundsatz (Haben wir heute die Fotos vergessen?)

2015-04-28
Leider mussten wir die Anmeldungen für die Fortbildung "Girls, Boys, Nature ..." auf 20 Personen begrenzen. Das sehr auf Erleben ausgerichtete Programm funktioniert sonst nicht! Andrea Peschl und Georg Lindl haben sich für euch sehr interessante Sachen ausgesucht. Ihr dürft gespannt sein!

2015-04-17
Die Fortbildung "Naturerlebnis und Genderpädagogik" vom 24.-26. April findet aus organisatorischen Gründen nicht statt. Dafür schaut es aber sehr gut aus für die Projekt-Zentral-Fortbildung "Girls-Boys-Nature ..." eine Woche später.
Als Ersatz für die ausgefallenen Fortbildung gibts am 8. Mai von Mittag bis Abend einen Kompakt-Fortbildungstag mit Naturerlebnis-Methoden-Workshops für Jungs und Mädchen im Gelände.

2015-04-14
Wir werden pressemäßig richtig verwöhnt! "Von Pilgertagen bis zum Umweltwochenende" titelt das Straubinger Tagblatt als Landkreis-Aufmacher am 14. April. Das Pressegespräch mit Tagblatt-Praktikantin Elena Rothhammer vor Ostern war sehr angenehm. Und der sehr informative Artikel mit den vielen Fotos ist echt beeindruckend. Wir freuen uns dass wir so auch außerhalb des Landkreises Straubing-Bogen gut wahrgenommen werden. Vielen herzlichen Dank!

2015-03-18
Projektstart geglückt - garniert mit Super Presseartikel im Straubinger Tagblatt und in anderen Zeitungen von unserem Projektstart! Lest selbst!

2015-02-27
Schon in Kürze, am 13. März, startet das Schulungs- bzw. Ausbildungswochenende für Teamer (Betreuer) und Teamerinnen von Bildungsseminaren für Jungs und Bildungsseminare für Mädchen. Gleichzeitig mit Beginn der Schulungen soll der Projektbeginn gemeinsam gefeiert werden.
Natürlich sind hier neue Interessierte herzlich willkommen! Die Teilnahmegebühr der Schulung wird zurückerstattet, wenn die/der Teilnehmer/in später bei Veranstaltungen der Jugendbildungsstätte als Referent/in mitwirkt.
Nähere Informationen zum Schulungswochenende und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sie HIER!
Sollten Sie erst später auf dieses Angebot aufmerksam werden und sehr interessiert sein, so können Sie gerne noch zum Betreuerteam bzw. Betreuer/innenteam dazustoßen. Schreiben Sie uns ein E-Mail!

2015-01-23
Die Regierung von Niederbayern erteilt die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn:
Jetzt kanns mit der Planung voll losgehen!!!
Wir haben dieses Jahr ganz viel vor!!!

2014-12-15
Der Projektantrag wird nochmals konkretisiert und aktualisiert

bis 2014-09-10
Der päd. Leiter der Jugendbildungsstätte Windberg, Frater Felix Biebl OPraem, erarbeitet - mit Unterstützung von Kolleg/innen - einen Projekt-Antrag mit Schwerpunkt Umweltbildung und Genderpädagogik und leitet ihn weiter an die Regierung von Niederbayern.

"Girls.Boys.Nature - BNE und Genderpädagogik" ist der Titel des Projektes.

bis August 2014
Die pädagogischen Mitarbeiter/innen der Jugendbildungsstätte Windberg besprechen immer wieder miteinander, wie Umweltbildung bzw. BNE mit dem Ansatz der Genderpädagogik verknüpft werden kann.